„Die Liebe basiert auf Ehrlichkeit zueinander, nicht auf Exklusivität.“ erklärt Sexkolumnist Dan Savage aus Seattle, USA.
Jeder zweite Erwachsene unter 30 Jahren sagt dem Modell "Offene Liebesbeziehung" eine rosige Zukunft voraus. Das geht aus einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Fittkau und Maaß im Auftrag des Partnervermittlers ElitePartner hervor. Das bedeutet, der Trend setzt eindeutig den Fokus auf emotionale Treue, wie auch immer man das letztendlich auslegen mag. Aber nicht auf körperliche Treue, sondern eben auf sexuelle Freiheit.
Vom medizinischen Standpunkt ist dieser Trend bedenklich, ja maximal gefährlich. Seit Jahren sind Geschlechtskrankheiten auf dem Vormarsch. Einige der sexuell übertragbaren Infektionen, weltweit auch STI (Sexually Transmitted Infections) oder STD (Sexually Tansmitted Diseases) genannt, wie zum Beispiel Infektionen durch Chlamydien, Mykoplasmen, Ureaplasmen, Trichomonaden, Gardnerellen und Herpesviren oder die typisch als Geschlechtskrankheiten bezeichneten Tripper (syn.Gonorrhoe) und Syphylis (Lues) sind weltweit unisono auf dem Vormasch und lassen den davon heimgesuchten die Einstellung zur Polyamorie in einem anderen Licht erscheinen und die Lust am Sex schnell vergehen lassen. Eine besondere Rolle spielen die weit verbreiteten HPV-Infektionen also Infektionen durch humane Papilloma Viren, von welchen mittlerweile mehr als 200 Stämme isoliert worden sind, wovon über 30 auf urologisch – sexualmedizinischem Gebiet bedeutsam sind, da sie sehr häufig durch Sex übertragen werden und dann auch wie bei den zuvor genannten anderen STI ursächlich für einen ausbleibenden Kinderwunsch und noch schlimmer für die Entstehung von urogenitalen und bei entsprechenden sexuellen Praktiken auch von Mundhöhlenkrebsen sind.
Viele Paare investieren viel Zeit, Geld und Hoffnung in Kinderwunschkliniken, oft ohne zu wissen, dass dort in der Regel nicht routinemäßig auf sexuell-übertragbare Infektionen getestet wird. Dabei können unerkannte Infektionen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen, Fehlgeburten begünstigen und künstliche Befruchtungen erfolglos machen. Eine einfache STI-Untersuchung im Vorfeld könnte oft Klarheit schaffen und in manchen Fällen sogar eine natürliche Schwangerschaft ermöglichen. Unser Institut bietet gezielte Diagnostik und Behandlung in diesem sensiblen Bereich.
Prinzipiell gilt: Jeder Mensch, der sexuell aktiv ist, kann sich mit einer STI anstecken – besonders, wenn man promiskuitiv veranlagt ist und obendrein zusätzlich auch auf Kondome verzichtet.
Letztendlich Sicherheit ,ob man selbst oder die Partnerin von einer STI betroffen sind – oft merkt man das auf Grund fehlender Symptome gar nicht – ergeben entsprechende zielgerichtete Untersuchungsmaßnahmen:
Abstrich der Penis - und Hodensackhaut auf HPV Viren. Hierfür sollte auf das von Euroimmun angebotene Testsystem zurückgegriffen werden, mit dem man die 30 wichtigsten HPV Stämme identifizieren kann. Die von den Gynäkologen häufig benutzten Testsysteme, welche nur HPV 16 und 18 nachweisen können, sind hierfür völlig ungeeignet, da sie nur 2 der 30 wichtigsten Stämme erfassen. Untersuchung der allerersten Morgenurinprobe auf STD/HPV. Auf die überaus schmerzhaften tiefen Harnröhrenabstriche kann man meist verzichten, da die allererste Morgenurinprobe meist genausoaussagekräftig ist.
Tiefer Vaginalabstrich auf HPV und STI. Untersuchung der allerersten Morgenurinprobe auf STD/HPV. Ggf. Abstrich des Scheidenvorhofes (Vulva) auf HPV.
Blutprobe auf HIV.
Das European Institute for Sexual Health (EISH) hat alle die genannten Untersuchungsmethoden in seinem eigenen großen Labor vor Ort zur Verfügung und ist in der Lage, die Ergebnisse innerhalb der nächsten 24 Stunden bereit zu stellen.
Fallen die Untersuchungsergebnisse bei beiden negativ aus, dann steht unbeeinträchtigten Sexfreuden nichts mehr im Wege. Wird irgendeine Infektion nachgewiesen, muss naturgemäß erst einmal eine medikamentöse Behandlung erfolgen.